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Wie man den Smartphone-Akku unter Google’s Android OS richtig schont

Die Standardeinstellungen ändern

Dass Smartphones ihren Akku regelrecht verschlingen und fast täglich aufgeladen werden müssen, ist kein großes Geheimnis. Android-User stellen sich allerdings die Frage, was für diesen Konsum verantwortlich ist. Im Grunde gibt es zwei verschiedene Ursachen: Die Standardeinstellungen des Betriebssystems und die Applikationen. In puncto Standardeinstellungen können Android-Nutzer mit nur wenigen Einstellungen den Akkuverbrauch senken:

  1. Displayhelligkeit: Ein helles Display ist schön und gut, es zerrt aber auch stark am Akku. Zudem wird die maximale Displayhelligkeit nicht den ganzen Tag benötigt. Gerade abends, nachts und in allen anderen dunklen Situation ist es ratsam, die Displayhelligkeit zu verringern. Das schont Akku und Augen. Dazu einfach in Einstellungen > Anzeige > Helligkeit gehen und die Funktion reduzieren. Auf Wunsch kann man auch die Option „Automatische Helligkeit“ aktivieren, dann passt das Smartphone die Helligkeit mithilfe eines Lichtsensors automatisch an.
  2. Ruhemodus: Nachdem Android-User ihr Smartphone benutzt haben, bleibt der Bildschirm einige Zeit an, bis er sich automatisch ausschaltet. Kein nettes Feature, denn auch hier wird der Akku unnötig belastet. Über die Option Einstellungen > Anzeige > Bildschirm Timeout lässt sich der Bildschirm nach nur 15 Sekunden ausschalten.
  3. Verbindungen: WLAN und Bluetooth sind praktische drahtlose Verbindungen, die Smartphone-Nutzern den Alltag spürbar erleichtern. So praktisch sie aber auch sind, so stark zerren sie am Akku, wenn sie unnötig laufen. Um Strom zu sparen, sollte man beide Verbindungen ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden. Dies geschieht über Einstellungen > Drahtlos & Netzwerk > WLAN / Bluetooth.
  4. Laufende Apps: Das Betriebssystem Android lässt Apps, die gestartet wurden, automatisch weiterlaufen, um sie beim erneuten Gebrauch schnell aufrufen zu können. Zwar verbessert dieses Feature die Usability und ist womöglich gut gemeint, sie verschwendet aber auch den Akku, besonders dann, wenn es sich um sehr aufwendige Programme handelt. Deshalb ist es sinnvoll, laufende Apps auszuschalten: Einstellungen > Anwendungen > Laufende Dienste.
  5. GPS-Standortbestimmung: Eine Funktion, die nicht viele Menschen nicht ständig benötigen, ist die GPS-Standortbestimmung, welche zum Beispiel in Google Maps und anderen Routen-Apps zum Einsatz kommt. Wer also nicht gerade eine Fahrt ins Ausland plant, kann laut diesem Artikel die GPS-Standortbestimmung getrost abschalten und Strom sparen: Einstellungen > Standortdienste.
  6. Synchronisation: Die automatische Synchronisation von E-Mail-Programmen und anderen Apps ist ein praktisches Feature, kostet aber viel Strom. Neben E-Mail-Clients zerrt auch die Facebook-App gewaltig am Akku, da sie ständig prüft, ob neue Facebook-Nachrichten eingegangen sind. Diese automatische Synchronisation sollte jeder Besitzer eines Android-Smartphones abschalten. Das Abschalten muss in jeder App manuell über die Einstellungen des Programms erfolgen.

Problemkind Google-Dienste

Der Einfluss der Google-Dienste auf Android-Smartphones und ihren Akku sorgt seit geraumer Zeit für Verwirrung bei den Usern. Immer wieder ist davon zu hören, dass die Google-Play-Services sehr stromhungrig sind. Ein Blick in die Systemeinstellungen von Android zeigt, dass die Dienste zwischen 50 und 90 Prozent verbrauchen. Von dem Problem sind diverse Geräte und Android Versionen ab 4.1 betroffen. Da von dem Problem nicht alle Geräte betroffen sind, ist davon auszugehen, dass es von einzelnen Updates entstanden ist. Dieses Problem gab es vor vielen Jahren und wurde durch ein allgemeines Update gelöst. Wahrscheinlich wird es auch in diesem Fall wieder durch ein ähnliches Update gelöst. Bis dahin können Android-Nutzer Folgendes tun:

  • Die Option „Zugriff auf meinen Standort“ in den Einstellungen deaktivieren.
  • Die Google-Play-App in der Akku-Verbrauchsanzeige manuell stoppen.
  • Alle Updates der Google-Play-App deinstallieren.
  • Die aktuelle Version des Play-Stores installieren.
  • Den Cache der Google-Play-Dienste löschen.
  • Die oben genannten Schritte bei Google Maps durchführen.

Werbefinanzierten Apps: Kostenlose Stromfresser

Viele Applikationen im Google Store sind kostenlos erhältlich - zumindest glauben das die User. Kostenlos ist in diesem Fall das falsche Wort, denn die Apps finanzieren sich durch Werbung, welche beim Gebrauch des Programms eingeschaltet werden. Selbst simple „Gratis-Apps“ werden so zu einem Akku-Sauger. Die in den Apps angezeigten Werbebanner nutzen nämlich die Onlineverbindung und Standorterkennung, um gezielte Reklame einzublenden. Eine schlechte Programmierung sorgt für einen zusätzlich hohen Verbrauch. Laut „Computer Bild“ verbrauchen Gratis-Apps bis zu 75 Prozent mehr als ihre Bezahl-Versionen. Für Android-User gibt es zwei Lösungen: Die Bezahlversion kaufen oder die Gratis-Version weiterhin nutzen und das Smartphone vor dem Aufruf der App in den Flugmodus schalten.

Tags: Smartphones
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