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Samsung Galaxy S6 und S6 edge rooten, ohne auf Samsung Knox und Pay zu verzichten

Ende April informierte ein Artikel auf golem.de über die Gefahren des Rootings beim Samsung Galaxy S6 und S6 edge. Der Root-Vorgang soll die Funktion Samsung Pay, eine elektronische Bezahlmöglichkeit, sperren. Noch schlimmer: Sie soll so deaktiviert werden, dass man sie nicht mehr wiederherstellen kann. Beim Root-Vorgang soll eine E-Fuse des Smartphones durchbrennen und Samsung Pay dabei sperren. Dasselbe Prinzip hat Samsung bei anderen Geräten genutzt, um den Zugang zum Sicherheitssystem Knox zu sperren. Das wäre auch beim S6 und S6 edge der Fall. Während Benutzer des S6 und S6 edge auf Knox verzichten können, sieht es bei Samsung Pay anders aus. Der Konkurrent zu Apple Pay funktioniert anders als das Angebot des iPhone-Herstellers: Es wird keine NFC-Funktion seitens des Smartphones vorausgesetzt. Stattdessen sendet das System kurzzeitig ein Magnetfeld aus.

Lohnt es sich, das S6 zu rooten?

Wie am Anfang des Artikels erwähnt, kaufen sich viele Menschen ein Android-Smartphone, weil sich diese Geräte leicht rooten lassen. Ob sich das Rooten lohnt, ist eine subjektive Frage, auf die es keine pauschale Antwort gibt. Grundsätzlich gibt es ein gewisses Risiko, die die Gewährleistung zerstören kann, auch wenn dieses sehr klein ist. Der größte Vorteil des Root-Zugriffs ist damit zu begründen, dass der Nutzer tiefen Eingriff in das System des Smartphones hat und dieses folglich seinen Wünschen anpassen kann. So gibt es beispielsweise spezielle Apps zur Optimierung der Akkulaufzeit, die nur per Root-Zugriff funktionieren.

Durchbrennen der E-Fuse mit einer App verhindern

Die Lösung des Rätsels liefert nun eine App, die im Expertenforum XDA-Developers auftauchte. PingPongRoot nennt sie sich und soll das Rooten des Galaxy S6 und S6 edge ermöglichen, ohne dass die beiden Funktionen verloren gehen. Für das Rooten eines Smartphones übernimmt weder der Entwickler der App PingPongRoot noch wir eine Garantie für die Funktionstüchtigkeit. Garantieansprüche sollten durch den Eingriff nicht beansprucht werden. Dennoch verläuft das Rooten auf eigene Gefahr.

Galaxy S6 und S6 edge Schritt für Schritt rooten

Bevor Besitzer des Galaxy S6 den Root-Vorgang beginnen können, müssen sie ihre Buildnummer prüfen. Diese ist in den Einstellungen (Eintrag: Über das Gerät) zu finden. Diese Nummer auf einen Zettel notieren, da sie benötigt wird, um die kompatible Firmwareversion zu finden. Beim Rooten können unter Umständen Probleme auftreten. Deshalb ist es wichtig, vor diesem Eingriff alle Daten zu sichern. Eine Anleitung zur Datensicherung gibt es hier. Nach einer erfolgreichen Datensicherung nun den Forumeintrag im XDA-Developers-Forum aufrufen und unter Supported devices auf CLICK TO SHOW CONTENT klicken. Die Buildnummer muss mit einer der dort vorzufindenen Nummern übereinstimmen. Ist dies der Fall, kann die App heruntergeladen und auf dem S6 installiert werden. Vor der Installation muss in den Einstellungen die Option Unbekannte Herkunft im Bereich Sicherheit aktiviert werden. Beim erstmaligen Start der App PingPongRoot beginnt eine Installation der App SuperSU. Sie wird sich später um die Verwaltung der Zugriffsrechte aller Komponenten und Apps kümmern. Beim Aufruf dieser App erscheint eine Fehlermeldung und der Nutzer landet zurück bei PingPongRoot. Hier wählt man nun bei aktivierter Internetverbindung den Eintrag Download Data. Anschließend Get Root wählen. Nach abgeschlossenem Vorgang kann man sein Galaxy S6 neustarten. Die PingPongRoot-App kann anschließend deinstalliert werden. Artikelbild: © Samsung.com

Tags: Smartphones
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