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Computer und Notebook energieeffizient nutzen

Stromfresser Stand-by – Computer immer komplett ausschalten

Damit man auch zwischendurch schnell Zugriff hat, läuft der Computer häufig mehrere Stunden am Tag, obwohl er effektiv nur einen Bruchteil dieser Zeit genutzt wird. Doch gerade diese stetige Verfügbarkeit ist der größte Stromfresser überhaupt. Denn während dieser Zeit läuft die gesamte Hardware im vollen Betrieb und verbraucht auch dementsprechend Strom. Viele Nutzer fahren den Computer daher in den Stand-by-Modus, um einerseits Strom zu sparen und andererseits das System später nicht mehr hochfahren zu müssen. Doch was viele Nutzer nicht wissen: Beim Stand-by-Modus wird der Energieverbrauch nur soweit runtergefahren, dass die im Arbeitsspeicher enthaltenen Daten nicht verloren gehen. Aus diesem „Schlafmodus“ heraus startet der Computer zwar wesentlich schneller, doch der Stromverbrauch ist dementsprechend auch höher. Wer auf den Komfort des schnellen Bootens nicht verzichten möchte, der kann den Computer auch in den Ruhezustand fahren. Hier wird der aktuelle Stand des Arbeitsspeichers in eine Datei auf der Festplatte geschrieben und das System komplett heruntergefahren. Schaltet man den Computer wieder ein, wird der Speicherinhalt automatisch aufgerufen. Der Start aus dem Ruhezustand heraus ist schneller als ein Neustart. Zusätzlich verbraucht der Computer im Vergleich zum Stand-by-Modus im Ruhezustand keinen Strom.

Energieverwaltung am Computer sinnvoll nutzen

Noch immer haben viele Nutzer einen Bildschirmschoner eingerichtet, der automatisch erscheint, wenn der Computer einige Minuten nicht verwendet wird. In Bezug auf den Stromverbrauch bietet der Bildschirmschoner jedoch keine Vorteile. Denn vor allem bei 3D-Grafiken sind Prozessor und Grafikkarte häufig ausgelastet und verbrauchen dementsprechend mehr Strom. Wesentlich besser ist es, wenn man die Windows Energieverwaltung nutzt. Hier kann man zum Beispiel einstellen, dass der Bildschirm nach drei Minuten automatisch ausgeschaltet wird oder sogar die Festplatten abschalten lassen. Auch den Stand-by-Modus oder Ruhezustand kann man so automatisch regeln. Generell sollte man den Computer komplett abschalten beziehungsweise in den Ruhezustand fahren, wenn man mehr als 15 Minuten abwesend ist.

Regelmäßig Prozessorauslastung überprüfen

Wer kennt das nicht: Der Computer läuft immer langsamer und selbst das Öffnen einer kleinen Datei dauert eine halbe Ewigkeit. Ein Blick in den Taskmanager verrät, dass der Prozessor an seiner Maximalleistung angekommen ist. Häufig sind Prozesse, die im Hintergrund laufen, die Ursache für das „Ausbremsen“ der Leistung. Was viele Nutzer jedoch nicht wissen, die Prozesse sorgen nicht nur dafür, dass der Computer langsamer wird, sondern verursachen auch einen höheren Stromverbrauch. Je höher die Auslastung des Prozessors ist, desto höher ist auch der Energieverbrauch. In diesem Fall kann es hilfreich sein, wenn man nicht benötigte Prozesse manuell beendet und das System bereinigt.

Drucker ebenfalls komplett vom Strom nehmen

Neben dem Computer sollte selbstverständlich auch der Drucker bei nicht Benutzung komplett ausgeschalten werden. Mittlerweile haben viele Drucker jedoch gar keinen richtigen Netzschalter mehr. Diese Geräte verfügen zwar über einen Tastschalter, werden aber nicht komplett ausgeschaltet und ziehen auch weiterhin eine geringe Menge an Strom. Gerade beim Tintenstrahldrucker macht dieser Stand-by-Modus auch Sinn. Denn auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Tintenpatronen nicht eintrocknen. Wenn man den Tintenstrahldrucker dennoch komplett abschalten möchte, dann sollte man unbedingt darauf achten, dass der Druckkopf in Parkposition gefahren wird. Dies ist in der Regel der Fall, wenn man den Drucker über den Tastschalter ausschaltet. Erst dann kann man ihn komplett vom Netz nehmen. Nach dem Einschalten führen dann die meisten Tintenstrahldrucker eine Reinigung des Druckkopfes durch. Daher lohnt sich das komplette Ausschalten des Druckers nur, wenn man diesen nur selten benötigt. Nimmt man den Drucker jedoch mehrmals wöchentlich vom Strom, dann führt er auch jedes Mal beim Einschalten eine Reinigung durch. Die Stromersparnis lohnt sich in diesem Fall dann nicht, wenn man bedenkt, dass die Tintenpatronen dadurch wesentlich schneller leer sind und ausgetauscht werden müssen.

Stromverbrauch bereits beim Kauf beachten

Trotz der vielfältigen Einsparmöglichkeiten sollte man jedoch bereits beim Kauf auf den Stromverbrauch des Computers und der Hardware achten. Hier lohnt sich durchaus ein Vergleich der verschiedenen Modelle. Wenn man allein auf den Energieverbrauch achtet, dann sollte die Entscheidung immer auf ein Notebook fallen. Die tragbaren Computer verbrauchen sehr viel weniger Strom als ein herkömmlicher PC. Artikelbild: CC0 - Petr Kratochvil

Tags: Notebooks
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