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Anleitung: LED-Spots in Decke einbauen

Den Einbau von Deckenspots planen

Wer ein neues Haus baut, der kann den Einbau von Deckenspots besonders einfach planen und die benötigten Kabel bereits vorbereiten. Bei einer Renovierung oder Nachrüstung ist die Arbeit allerdings etwas größer. Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, Deckenspots einzubauen:

  1. Man kann die Decke abhängen - mit Rigips oder einer Paneeldecke - und verbaut die Spots in den dadurch entstehenden Zwischenraum. Der Nachteil ist, dass die Raumhöhe um etwa zehn Zentimeter verringert wird. In Wohnungen, wo die Raumhöhe bereits sehr niedrig ist, wird diese Methode nicht funktionieren.
  2. Die zweite Möglichkeit wäre es, die Spots direkt in die vorhandene Decke einzubauen. Dazu bohrt man entweder Löcher in die Decke oder nimmt Aussparungen vor.

Wer sich für die zweite Methode entscheidet, sollte beachten, dass die Aussparung einer massiven Betonwand kein leichtes Unterfangen ist. Viele Betondecken bestehen zudem zum Teil aus Stahl, der zur Bindung des Materials verwendet wurde.

Vorüberlegungen: Die LED-Spots kaufen und richtig platzieren

Bevor man sich Gedanken um den eigentlichen Einbau macht, sollte man zunächst einige Überlegungen rund um die LEDs anstellen. Die wichtigste Überlegung bezieht sich auf ihre Platzierung. Im Vergleich zu klassischen Spots haben LEDs eine Besonderheit: Wie wir in unserem Artikel „10 Eigenschaften, die Sie beim Kauf von LEDs beachten müssen“ im siebten Punkt erklären, haben diese Leuchtmittel einen anderen Abstrahlwinkel als klassische Leuchten. Eine LED hat einen unidirektionalen Abstrahlwinkel, soll heißen: Sie strahlt nur gerade aus ab, nicht in alle Richtungen. Wer zum Beispiel einige Spots in der Nähe einer Wand anbringen möchten, damit diese von oben die Wand anstrahlen, wird mit LEDs nicht zum Ziel kommen. Stattdessen benötigt man spezielle LED-Spots, deren Vorrichtung es erlaubt, sie zu verstellen, damit sie in die gewünschte Richtung strahlen. Unter Anbetracht dieser Punkte, gilt es somit, geeignete Plätze für die LED-Spots zu finden. Verbraucher müssen von Anfang an wissen, welche Elemente sie in ihrem Wohnbereich beleuchten möchten oder ob die Spots lediglich als Grundbeleuchtung dienen sollen.

Einbau von Deckenspots Variante 1: Decke abhängen

Die simpelste Variante, Deckenspots einzubauen, erfordert den Einbau einer neuen Decke aus Rigips. Alternativ ist auch der Einbau einer Paneeldecke möglich. Welche der beiden Varianten man wählt, hängt einzig und alleine vom Geschmack und Budget des Hausbewohners ab. Sowohl die Paneeldecke als auch Rigips wird auf Metallprofilen angebracht. Letzteres ist aufgrund seines Gewichts jedoch etwas schwerer anzubringen und erfordert ein wenig Geschick und Muskelkraft. Einen großen Unterschied zwischen beiden Materialien gibt es ansonsten nicht. Beide können auf Wunsch angestrichen werden, um ihnen eine neue Optik zu verleihen. Der größte Unterschied ist in der Regel im Preis zu spüren, da Rigips weitaus günstiger ist und sich für großflächige Decken lohnt. Paneeldecken hingegen kommen in den meisten Fällen in Badezimmern zum Einsatz. Der Einbau der Deckenspots ist in beiden Fällen derselbe:

  • Metallkonstruktion zur Anbringung der Decke mit einer Wasserwaage auf der Decke markieren und befestigen
  • bei der Montage der Konstruktion die Leitungen für die Einbauleuchten anbringen
  • Leuchtenöffnungen mit einem Bleistift vor der Positionierung der Platten markieren
  • Rigipsplatten oder Paneele mit der Konstruktion verschrauben
  • anschließend Leuchtenöffnungen mit einer Lochsäge bohren und Kabel durchziehen
  • mit einer Steckverbindung Trafo mit Zuleitungen der Leuchten verbinden
  • Trafo an die Leitung anschließen und im Deckenhohlraum unterbringen
  • Federelemente des Spots nach innen drücken und so in die Leuchtenöffnungen anbringen
  • LED-Leuchtmittel an die Fassung stecken

Wichtig: Bevor man jegliche Arbeiten an einem Stromnetz vornimmt, sollte man den Strom vorher immer abschalten. Um sicher zu sein, dass tatsächlich kein Strom durch die Leitungen fließt, sollte man einen Spannungsprüfer verwenden.

Einbau von Deckenspots Variante 2: Decke Aussparen

Der Einbau von LED-Spots in eine Betondecke ist kein Problem, wenn man bereits beim Hausbau an diese denkt. Einige Hersteller bieten spezielle Einbaugehäuse an, die in das Betonwerk integriert werden. Dennoch muss man sich vorab Gedanken machen, wo die Vorrichtungen für die Spots platziert werden müssen. Des Weiteren muss der Elektriker beauftragt werden, das Gehäuse zu verkabeln. Später wird die Decke mit Beton komplett zugegossen, sodass die Gehäuse nicht mehr zugänglich sind. Ein Beispiel, wie eine Filigrandecke mit Gehäusen für Spots aussieht, ist hier zu bewundern. Das Einbaugehäuse für die Spots selbst ist universal. Es besitzt eine elastische Membran, die man passend zuschneiden kann, damit der spätere LED-Spot perfekt dazu passt. Abschließend wird um die Vorrichtung gespachtelt, damit eine ebene Fläche entsteht und die Decke perfekt aussieht. Etwas komplizierter sieht es aus, wenn die LED-Spots nachträglich in eine vorhandene Betondecke eingebaut werden sollen. Eine Möglichkeit wäre es, Löcher im gewünschten Durchmesser in einer gewissen Tiefe in die Decke zu bohren. Die restliche Strecke durchbohrt man mit einem geringen Durchmesser für das Stromkabel. Dieses kann man anschließend durch das Loch ziehen, damit es auf dem Boden im Obergeschoss verläuft. Dies ist allerdings nur möglich, wenn eine Schicht Estrich auf den Boden kommt. Auch das Bohren selbst ist nicht ganz unproblematisch. Heimwerker benötigen eine sehr leistungsstarke Bohrmaschine mit Diamant-Bohrkrone. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Man leiht sich ein Kernbohrgerät aus und zahlt für dieses eine dreistellige Summe. Im Preis sollte der Verschleiß für die Bohrkrone beinhaltet sein.
  2. Man leicht sich einen Dosenbohrer von einem Elektriker aus und kauft eine Diamant-Bohrkrone.

Die zweite Variante sollte günstiger sein, sie muss aber auch funktionieren, was je nach Betonstärke nicht gewährleistet ist. Dennoch lohnt es sich, zunächst die zweite Variante zu testen und im Notfall auf die Erste umzusteigen. Artikelbild: © MarchCattle / Shutterstock

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