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MacBook: So hält der Akku länger

8 leicht umzusetzende Energiespar-Tipps für MacBook-Besitzer

  1. Bildschirm abdunkeln: Der wohl größte Energieverbraucher eines Notebooks ist das Display. Bereits mit einer kleinen Helligkeitsreduzierung kann man dem Akku wertvolle Minuten spenden. Apple bietet sogar eine praktische Funktion in den Einstellungen des Betriebssystems, die die Bildschirmhelligkeit bei Akkubetrieb automatisch regelt. Durch den Helligkeitssensor wird die Helligkeit sogar automatisch den Lichtverhältnissen angepasst. Die Funktion ist über Systemeinstellungen > Energie sparen > Batterie zu finden. Natürlich kann man die Helligkeit auch weiterhin über die Tasten F1 und F2 der Tastatur des MacBooks manuell einstellen.
  2. Bildschirm ausschalten: Wer längere Zeit inaktiv ist, sein MacBook aber nicht ausschalten möchte, kann das Display in den Ruhemodus schalten lassen. Dazu gibt es in den Energie-Einstellungen unter Systemeinstellungen > Energie sparen die Möglichkeit, ein Zeitintervall für die Deaktivierung des Displays einzustellen.
  3. Netzverbindungen: Zwar möchten wir jederzeit mit dem Internet verbunden sein, es gibt aber auch Situationen, in denen es nicht benötigt wird oder nicht zur Verfügung steht. In diesen Fällen ist es sinnvoll, WLAN, Bluetooth und Co. einfach abzuschalten.
  4. HDD in Ruhezustand: Wer ein MacBook mit einer klassischen Festplatte (HDD) besitzt, kann über Systemeinstellungen > Energie die Funktion aktivieren, die Festplatten in den Ruhezustand zu versetzen, wenn sie über längere Zeit inaktiv sind. Diese Funktion hat jedoch den Nachteil, dass der Zugriff beim Aufwecken der Festplatten etwas länger dauert. Bei SSDs gibt es diese Funktion übrigens nicht, da sie keine mechanischen Bauteile besitzen.
  5. Peripheriegeräte entfernen: Alle an das MacBook über USB oder Firewire angeschlossen Geräte müssen mit Strom betrieben werden - und das erfolgt über den Anschluss an das Notebook. Selbst das Aufladen des iPhone über das MacBook verringert die Akkulaufzeit erheblich. Nutzen Sie solche Geräte nur dann, wenn das MacBook am Strom hängt.
  6. Software-Update: Die Ingenieure von Apple stoßen immer wieder auf Probleme, die die Batterie von MacBooks betreffen können. In diesen Fällen veröffentlichen sie ein Update, welches die Angelegenheit beseitigt. Prüfen Sie regelmäßig über die Update-Funktion im App-Store, ob es eine Softwareaktualisierung für Ihr MacBook gibt oder lassen Sie Updates automatisch installieren.
  7. Flash-Plugin: Das Browser-Plugin Flash genießt unter den Anwendern keine große Beliebtheit, ist aber für viele Webseiten Pflicht, da sie sonst nicht (komplett) funktionsfähig sind. Gerade unter OS X zerrt das Plugin jedoch stark am Akku. Anwender könnten sich helfen, indem sie Flash-Inhalte automatisch blockieren und nur per Klick aktivieren. Diese Funktion nennt sich „Safari Power Saver“ im hauseigenen Browser, in Chrome heißt sie „Click-to-Play“ und ist unter Einstellungen > Erweiterte Einstellungen anzeigen > Datenschutz > Inhaltseinstellungen zu finden. Firefox-Nutzer müssen in den Einstellungen den Wert des Eintrags plugins.click_to_play auf true umstellen.
  8. Kalibrierung: Besitzer älterer MacBooks, deren Akkus sich entfernen lassen und nicht fest verbaut sind, müssen ihre Batterien regelmäßig kalibrieren. Dabei muss der voll aufgeladene Akku komplett entladen und wieder aufgeladen werden. Informationen zur Kalibrierung des MacBooks gibt es auf der Webseite von Apple.

Upgrade auf OS X 10.9 „Mavericks“

Wenn die Einstellungen und das beste Nutzerverhalten nicht die gewünschten Ergebnisse bringen beziehungsweise noch mehr Akkulaufzeit gewünscht sind, dann bleibt nur noch das Upgrade zur neusten Version von Mac OS X. An dieser Stelle sei gesagt, dass sich das Update auf OS X Mavericks für fast alle MacBook-Besitzer lohnt. Bei vielen Geräten lässt sich durch das neue Betriebssystem eine Verbesserung der Akkulaufzeit beobachten. Der Grund dafür ist eine von Apple speziell entwickelte Technik: Das Betriebssystem analysiert alle aktiven Prozesse, um effizienter zu arbeiten. Das bedeutet zum Beispiel, dass inaktive Programme - also Apps, die aktuell nicht verwendet werden, aber auch minimierte Browserfenster - weniger Leistung erhalten. Dadurch bleibt für aktive Programme nicht nur mehr Power übrig, auch der Akku wird entlastet.

Längere Akkulaufzeiten durch neues Betriebssystem

Besitzer eines MacBook Airs (13 Zoll) der neusten Generation konnten dank der neuen Haswell-Prozessoren unter Mountain Lion bereits Laufzeiten von bis zu 12 Stunden genießen. Durch das Update auf Mavericks sind laut Ars Technica mehr als 15 Stunden Laufzeit möglich - ein Zuwachs von 25 Prozent durch ein simples Upgrade des Betriebssystems. Nicht nur das neue MBA profitiert vom OS-Upgrade, auch ein altes MacBook Pro aus dem Jahr 2007 hält mit Mavericks 3,93 statt nur 3,15 Stunden ohne Strom durch. Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Verlängerung der Akkulaufzeit kleiner wird, je älter das MacBook. Dies hat mit der Hardware in den Geräten zu tun: Alte Prozessoren und Grafikkarten besitzen keine Funktionen zur geringen Leistungsaufnahme im Leerlauf wie moderne Modelle.

Vor der Installation von OS X Mavericks

Vor dem Upgrade auf OS X Mavericks sollte man allerdings folgende Dinge berücksichtigen:

  • Prüfen Sie, ob OS X Mavericks mit Ihrem MacBook kompatibel ist. Unterstützt werden:
    • MacBook Air (Ab Ende 2008)
    • MacBook (13 Zoll Unibody ab Ende 2008 / 13 Zoll Kunststoff ab Anfang 2009)
    • MacBook Pro (13 Zoll ab Mitte 2009 / 15 Zoll ab Ende 2007 / 17 Zoll ab Ende 2007)
  • Gehen Sie sicher, dass alle von Ihnen benutzte Software mit Mavericks kompatibel ist.
  • Erstellen Sie ein Backup (über Time Machine zum Beispiel) von allen wichtigen Daten.
  • Verzichten Sie auf ein simples Upgrade, installieren Sie Mavericks besser komplett neu. Eine Anleitung zum sogenannten „Clean Install“ finden Sie hier.

Akkulaufzeit unter OS X 10.9 optimieren

Stromverbrauch von ApplikationenNach der Installation sollten Sie Mavericks einige Wochen Zeit geben, bis sich das Betriebssystem auf das System einstellt und alle Prozesse optimiert. Oben rechts in der Menüleiste erhalten Sie jederzeit einen Überblick über die Applikationen, die einen hohen Energieverbrauch besitzen. Wenn Sie also eine möglichst lange Akkulaufzeit wünschen, sollten Sie diese Apps schließen. Wie zuvor erwähnt, kann Mavericks die Leistung für Applikationen, die nicht aktiv genutzt werden, reduzieren. Diese Funktion nennt Apple „App Nap“: Getreu dem Motto: „Wenn du es nicht siehst, sieht’s auch die Batterie nicht.“ spart die Funktion Energie, wenn man mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeitet. OS X Mavericks erkennt selbstständig, wenn eine App inaktiv wird und reduziert automatisch dessen Leistung. Laut Apple lässt sich der Energieverbrauch der CPU mit App Nap um bis zu 23 Prozent reduzieren. AktivitaetsanzeigeNachdem man festgestellt hat, welche Programme am meisten Energie verwenden, kann man mithilfe der Aktivitätsanzeige weitere Einblicke in den Energiebedarf des Geräts erhalten. Das Tool lässt sich über die Suche unter dem Begriff Aktivitätsanzeige aufrufen. Mit einem Rechtsklick auf die Spaltenbeschriftung erhält man einen Überblick über die Anzeigeoptionen und aktiviert dort, falls nicht bereits geschehen, App Nap. Anschließend kann man mit einem Klick auf „Energiebedarf“ die Apps so sortieren, dass die größten Energiefresser als Erstes angezeigt werden. Selbst mit App Nap verbrauchen inaktive Prozesse weiterhin Energie, jedoch um ein Vielfaches weniger als ohne diese Funktion. Artikelbild: © Cienpies Design / Shutterstock

Tags: Notebooks
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