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Kaufentscheidung: Digitalkamera mit Akku oder Batterien betreiben?

Akku: Vor- und Nachteile

Den Hersteller von Kameras freut es, wenn der Akku den Geist aufgibt und der Verbraucher einen Ersatzakku kaufen muss - schließlich kurbelt er so das Zubehörgeschäft an. Die geplante Obsoleszenz ist in diesem und vielen anderen Märkten nichts Ungewöhnliches. Auch Druckerhersteller verdienen mit dem Verkauf von Druckerpatronen ihr Geld, und nicht wie angenommen mit den Druckern selbst. Es liegt also nicht im Interesse des Kameraherstellers, dass der Verbraucher seinen Batteriebedarf im Supermarkt deckt. Die Situation wird natürlich problematischer, wenn die Digitalkamera einen speziellen Akku benötigt, den es nur beim Hersteller gibt - so wie es auch bei Smartphones, Tablets und Co. der Fall ist. In diesem Fall muss der Verbraucher spezielle Ladekabel mit sich führen, wenn er in den Urlaub fährt, und entsprechende Ersatzakkus einpacken. Natürlich bedeutet das nicht, dass die Stromversorgung über Hersteller-Akkus nicht ihre Vorteile gegenüber Standardbatterien besitzen. Der Akku ist einer herkömmlichen Batterie in puncto Nutzungsdauer pro Ladung, Leistungsstärke und somit Preis/Leistung absolut überlegen. Dieser Vorteil relativiert sich allerdings, wenn man die Kamera über Standardakkus oder LSD-NiMH-Akkus betreiben könnte. LSD-Akkus haben gegenüber NiMH-Akkus den Vorteil, dass ihr Innenwiderstand und ihre Selbstentladung besonders niedrig sind, während die Energiedichte hoch ist. Mit diesen wiederaufladbaren „Akkubatterien“ könnte man seine Kamera womöglich auch in zehn Jahren betreiben. Zu dem Zeitpunkt werden die Kamerahersteller Akkus für die eigene Kamera nicht mehr produzieren. Einzige Hoffnung der Verbraucher sind Ersatzakkus von Drittherstellern.

Batterien: Vor- und Nachteile

Es gibt dennoch weiterhin Digitalkameras, die mithilfe von handelsüblichen Batterien betrieben werden können. Diese Modelle sind empfehlenswert, wenn man lange Zeit ohne Stromquelle unterwegs ist, zum Beispiel beim Wandern oder einem Camping-Ausflug. Hier hat man keine Möglichkeit, einen Akku über eine Stromsteckdose aufzuladen. Auf der anderen Seite lohnen sich Batterien auch für Verbraucher, die ihre Digitalkamera selten nutzen. Herkömmliche Akkus verlieren durch ihre Selbstentladung nach wenigen Wochen einen Großteil ihrer Energie. Batterien eignen sich zudem sehr gut für den Urlaub: Sie kommen nicht nur mit Kälte und Hitze gut zurecht, sie müssen auch nicht aufgeladen werden. Gerade im außereuropäischen Ausland kann das Aufladen von Akkus zum Problem werden: Urlauber müssen nicht nur das Ladegerät mitnehmen, häufig benötigen sie einen zusätzlichen Stromstecker oder Stromwandler. Beim Kauf von Batterien sollten Sie auf Folgendes achten:

  • Verzichten Sie auf Zink-Kohle-Batterien. Sie sind schneller leer als Alkaline-Batterien und kosten dasselbe.
  • Batterien haben ein Haltbarkeitsdatum, achten sie beim Kauf darauf. Das Datum ist auf der Verpackung oder der Batterie selbst vermerkt.
  • Der Kauf von Lithium-Batterien in den Größen Micro (AAA) und Mignon (AA) lohnt sich durch ihre größeren Energiegehalt - sie sind aber auch teurer als Alkalines.
  • Batterien dürfen Sie nicht um Hausmüll entsorgen, da sie zum Sondermüll gehören und recycelt werden.

Fazit

Wie aus diesem Artikel ersichtlich wird, haben sowohl Batterien als auch Akkus viele Vor- und Nachteile. Als Verbraucher muss man entscheiden, bei welcher der beiden Energielösungen die Pluspunkte überwiegen. Für Hobby-Fotografen, die ihren Apparat selten nutzen, sind die Batterien wahrscheinlich die beste Lösung. Wer dagegen regelmäßig viele Fotos anfertigt, ist mit einem Akku besser beraten. Artikelbild: © anaken2012 / Shutterstock

Tags: Kamera
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