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Akkulaufzeit von Digitalkameras verlängern

Das richtige Aufladen von Akkus

Gerade bei neuen Geräten ist die Vorfreude groß und das neue Produkt will sofort getestet werden. Warten Sie bitte noch etwas ab, denn der Akku einer neuen Digitalkamera ist ab Werk meist nur halb vollgeladen. Vor dem ersten Gebrauch müssen die Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus zunächst mithilfe des mitgelieferten Ladegeräts komplett aufgeladen werden. Nickel-Metall-Hydrid-Akkus benötigen eine besondere Prozedur: Sie sollte man nach dem Kauf dreimal nacheinander auf- und anschließend entladen. Das Entladen funktioniert problemlos mit einem Ladegerät mit Endlademodus oder einer Taschenlampe im Dauerbetrieb. Für den späteren Betrieb gilt dieselbe Regel: Der Standard-Akkus (Ni-MH) einer Digitalkamera wird nie unnötig geladen. Im Laufe der Zeit entlädt er sich nämlich selbst, wenn er im geladenen Zustand gelagert wird. Akkus werden im Idealfall immer im entladenen Zustand geladen. Das bedeutet zwar, dass man vor dem Urlaub immer den Akku aufladen muss, im Endeffekt kann man aber so eine lange Akkulaufzeit aufrechterhalten. Moderne Lithium-Ionen-Akkus dagegen können zu beliebigen Zeitpunkten aufgeladen werden.

Ein modernes Ladegerät kaufen

Mit einem Akku-Ladegerät können leere Batterien aufgeladen werden. Dabei ist zu beachten, dass nicht jedes Ladegerät für jedes Akku-Format geeignet ist. Moderne Geräte besitzen zum Teil spezielle Akkus, die sich nur in dem Gerät selbst entladen. Konventionelle Ladegeräte können diese Energiespeicher nicht aufladen. Grundsätzlich haben alle modernen Ladegeräte eine Steuerelektronik, die das Überladen eines vollen Akkus verhindern. Diese Geräte haben auch die Möglichkeit, einen zum Teil geladenen Akku zunächst zu entladen, bevor er vollständig aufgeladen wird. Wie zuvor erwähnt, gibt es unterschiedliche Ladegeräte für verschiedene Akkuformate:

  • Universalladegerät: Sie können viele verschiedene Akkus, unabhängig von Form oder chemischen Funktionsprinzip, aufladen. Auf der Verpackung des Ladegeräts ist angegeben, welche Akkuformate kompatibel sind.
  • Rundzellenlader: Sie können die Rundzellen unterschiedliche Größen aufladen.
  • 9V-Block-Lader: Sie können ausschließlich 9-Volt-Block-Akkus aufladen.

Viele Digitalkameras besitzen proprietäre Akkuformate, die nur über das mitgelieferte Ladegerät aufladbar sind. Billige Nachbauten sind für gängige Modelle erhältlich.

5 „Under-the-hood-Tricks“ für längere Akkulaufzeiten

  1. Display anpassen: Das wohl stromhungrigste Teil jeder Digitalkamera ist das Display. Aktuelle Monitore sind meist größer als 3,5 Zoll und hochauflösend. Nach dem Schnappschuss muss man nicht unbedingt jedes Mal das Bild anzeigen lassen, wer darauf verzichtet spart nicht nur Zeit beim Fotografieren, sondern verlängert auch die Akkulaufzeit. Besonders praktisch sind Kameras mit digitalen oder elektronischen Suchern, mit ihrer Hilfe kann man auf das Display komplett ausschalten. Einige Kameramodelle bieten auch die Möglichkeit, die Helligkeit des Displays herunterregeln, auch damit lässt sich Strom sparen.
  2. Energie-Sparmaßnahmen: Moderne Digitalkameras bieten diverse Einstellungen, um den Akku zu schonen. Das Display schaltet sich zum Beispiel nach einer bestimmten Zeit aus, wenn es nicht genutzt wird. Diese Abschaltautomatik ist in der Regel auch für das Gerät selbst erhältlich - das häufige An- und Ausschalten kann den Akku aber auch belasten.
  3. Zoomobjekt: Motorbetriebene Zoomobjekte von Digitalkameras fressen relativ viele Strom. Fotografen sollten bei jeder Aufnahme planen, wie sie das Motiv fotografieren möchten, ohne häufig ein- und auszuzoomen.
  4. Blitz: Der Blitz ist praktisch, um in dunklen Situationen Bilder aufzuhellen. Leider zerrt auch dieser praktische Helfer am Akku und sollte deshalb im Modus „unterdrückt“ bleiben und nur dann eingeschaltet werden, wenn er auch wirklich benötigt wird. Im Automatik-Modus ist der Blitz immer einsatzbereit und verbraucht so permanent Strom.
  5. Sonderfunktionen: Zusatzfunktionen wie GPS und WLAN sind praktisch, sollten allerdings im normalen Gebrauch ausgeschaltet bleiben und nur dann aktiviert werden, wenn die Digitalkamera an einer Stromquelle hängt.

Artikelbild: © günther gumhold / pixelio.de

Tags: Kamera
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