Die führende Marke für mobile Energie!

Muss es immer ein Akku vom Originalhersteller sein?

Im Jahr 2010 konnte die Stiftung Warentest kaum Unterschiede zwischen den Nachbau-Akkus und Originalbatterien für Digitalkameras feststellen. Teilweise konnten die Nachbauteile sogar besser abschneiden. Projektleiterin von Stiftung-Warentest Christiane Böttcher-Tiedemann äußerte sich zu diesem Test allerdings, dass bei einigen Nachbauteilen das Batteriemanagement nicht passt. Das kann im schlimmsten Fall Geräte zerstören.

Originalakkus bieten Garantieansprüche

[caption id="attachment_53" align="alignright" width="225"]Originalakkus GarantieansprücheOriginalakkus bieten Garantieansprüche[/caption] Originalakkus passen immer in das Gerät und bieten den Vorteil, dass die Garantie erhalten bleibt. Bei der Bestellung muss sich der Kunde nicht um technische Details kümmern. Grundsätzlich ist vom Kauf absoluter No-Names immer abzuraten. Diese werden teilweise ohne Herstellerangaben geliefert oder es fehlen andere wichtige Details. Wer an Preis spart, verzichtet häufig auch auf Qualität. Beim Kauf ist stattdessen auf Nachbauakkus zu achten, die von Herstellern von Notebooks, Kameras und Co. freigegeben sind. Notebook-Hersteller warnen häufig vor dem Kauf von Akkus von Drittherstellern, weil hier erhöhte Brand- oder Explosionsgefahr bestehe. In der Vergangenheit gab es allerdings zahlreiche Rückrufaktionen, bei denen Originalkomponenten betroffen waren. Somit ist diese Gefahr nicht belegbar. Solche Probleme können durch Tiefentladung, Überladen und Kurzschlüsse bei jedem Akku auftreten. Im Jahr 2006 gab es seitens Sony und Apple eine große Rückrufaktion. Grund dafür waren von Sony gelieferte Li-Ionen-Zellen, in denen ein Kurzschluss durch feine Metallteilchen verursacht wurde. Grundsätzlich besitzen alle Akkus, auch Nachbauten, einen Schutz gegen Überladung und Kurzschluss. Zudem gewährleisten seriöse Anbieter von Nachbau-Akkus eine Garantie oder Umtauschrecht bei Problemen.

Nachbau häufig leistungsstärker

Das Team von heise untersuchte vor geraumer Zeit Nachbau-Akkus und zeigte in diesem Artikel, dass Notebook-Batterien von Drittherstellern teilweise leistungsstärker sind. Sie bieten häufig höhere Kapazitäten, als die Originalakkus. Dadurch können Verbraucher die Laufzeit ihres Laptops spürbar verlängern. Teilweise war die nutzbare Kapazität höher als die Angaben des Herstellers. Hier ist allerdings Vorsicht geboten: Bei No-Name-Produkten fehlen diese Angaben komplett oder sind unzuverlässig. Jeder Hersteller oder Anbieter von Nachbau-Akkus sollte über die Batteriekapazität und Nenn-Spannung des Akkus informieren. Erstere wird in Amperestunde (mAh) und Letztere in Volt angegeben.

Tags: Akkus
Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.