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LED-Leuchtmittel: Vorteile und Nachteile

Die Glühbirne: Ihre Ablösung kam eigentlich viel zu spät

Kaum ein Patent markierte unsere Welt so stark wie das der Glühbirne. Thomas Alva Edison erhielt das Patent für seine Glühbirne vor gut 135 Jahren. Erfinder dieses Produkts war er allerdings nicht. Das Prinzip der Glühbirne war zum damaligen Zeitpunkt nicht neu. 50 Jahre vor ihm versuchte sich der Engländer Frederick de Moleyn an einer ähnlichen Erfindung. Auch der deutschstämmige Heinrich Göbel tüftelte in den 1850er Jahren an einer Glühlampe mit Kohlefasern und gilt vielerorts als wahrer Erfinder der Glühlampe. Er meldete aber kein Patent an. Auch wenn der wahre Erfinder der Glühbirne weiterhin verschollen bleibt, ist eines sicher: Die Technik ist veraltet. Sie hat weit über 135 Jahre auf den Buckel und ist für unsere heutigen Bedürfnisse nicht mehr ausreichend. Glühbirnen erzeugen viel Wärme, verbrauchen viel Strom und sind somit alles andere als effektiv. Die LED ist somit ein willkommener Ablöser. Doch welche Vorteile und Nachteile bringt dieses neue Leuchtmittel mit sich?

Gar nicht so neu: Die Geschichte der LED-Lampe

Ein Großteil der Verbraucher hat den Eindruck, dass LED-Lampen eine Erfindung der Neuzeit sind. Das ist falsch, auch die LED-Technik hat bereits einige Jahre auf dem Buckel. Sie wurde jedoch erst kürzlich marktreif. Soll heißen: LED-Leuchtmittel können erst seit geraumer Zeit so kostengünstig produziert werden, dass ihr Preis Verbraucher nicht abschreckt. Wenn wir genau sind, dann sind LED-Lampen nach wie vor teurer als andere Leuchtmittel - aber nur in der Anschaffung, wie wir in diesem Artikel bewiesen haben. Zurück zum Thema: Die Geschichte der LED begann Anfang des 20. Jahrhunderts, als Henry Joseph Round erkannte, dass anorganische Stoffe die Eigenschaft zu leuchten besitzen, wenn eine elektrische Spannung besteht. Zwar wurde diese Entdeckung in einer renommierten Zeitschrift publiziert, da Round aber an einem anderen Projekt arbeitete, geriet seine Idee in Vergessenheit. Zahlreiche Physiker und Forscher griffen das Thema in den darauf folgenden Jahren immer wieder auf. Von 1921 bis 1942 untersuchte Oleg Vladimirovich Losev diese Lichtemissionen. Sie konnten aber erst 1947 mit der Erfindung des Transistors erklärt werden. Beginnend mit dem Jahr 1959 konzentrierte man sich im Bereich der Lichterzeugung nur noch auf Halbleiter. Drei Jahre später kam schließlich die erste industriell gefertigte LED auf den Markt: Diese erste von Nick Holonyak entwickelte LED strahlte jedoch nur rote Farbe aus. Ab 1971 kamen schließlich weitere Farben hinzu und die Energieeffizienz wurde verbessert. Bis heute haben Experten rund um den Erdball die Energieeffizienz von LEDs optimiert und ihren Wirkungsgrad immer wieder verbessert. So stieg auch der Umsatz in den vergangenen Jahren um ein Vielfaches. Während er in Europa im Jahr 2011 nur etwa eine Milliarde Euro betrug, wird er für das Jahr 2020 auf 14 Milliarden geschätzt (Quelle: McKinsey).

Diese Vorteile bieten LED-Leuchtmittel

Ein LED-Leuchtmittel weist gegenüber der veralteten Glühbirne viele Vorteile auf. Dazu gehören unter anderem:

  • Energieeffizienz: Eine 8-Watt-LED-Leuchte besitzt in etwa dieselbe Lichtleistung wie eine vergleichbare 60-Watt-Glühlampe. Dadurch lassen sich bis zu 90 Prozent Energie einsparen. Schonen tut das nicht nur den Geldbeutel des Verbrauchers, sondern auch die Umwelt. Moderne LED-Leuchtmittel erreichen inzwischen eine Leuchtausbeute von rund 60 Lumen pro Watt (lm/W). Eine Glühlampe schafft nur ein Sechstel davon. Wie aus dem Abschnitt mit der Geschichte der LED-Lampe ersichtlich wird, steckt dieses Leuchtmittel noch in den Kinderschuhen. In den kommenden Jahren soll die Energieeffizienz um ein Vielfaches verbessert werden. Bereits jetzt konnte in Laboren eine Lichtausbeute von 150 lm/W erzielt werden.
  • Langlebigkeit: Die Lebensdauer einer Glühbirne ist mit nur 1.000 Stunden vergleichsweise gering. Unsere LEDs haben eine 50 Mal höhere Lebenserwartung. Auch in diesem Bereich wurden im Labor bereits weitaus höhere Werte erzielt. LEDs haben jedoch nicht nur eine hohe Lebenszeit: Sobald diese vorbei ist, erlischt dieses Leuchtmittel nicht einfach. Stattdessen verlieren LEDs an Leuchtkraft. Einmal installiert kann eine LED somit über Jahrzehnte hinweg leuchten, ohne dass sie eine Wartung benötigt.
  • Flexibilität: Glühbirnen sind vergleichsweise empfindliche Produkte, die aufgrund von Vibrationen oder Erschütterungen kaputt gehen können. Dieses Problem haben LEDs nicht. Weiterhin sind LEDs in puncto Form, Größe und Farbe leicht anzupassen. Dadurch ermöglichen sie Beleuchtungskonzepte, die man sich bis dato nicht einmal vorstellen konnte. Sie reichen von breit leuchtenden Flächen über schmale Lichtbänder bis hin zu leistungsstarken Spots. Auch die sogenannten Retrofit-LEDs sind nicht zu vernachlässigen. Sie besitzen glühbirnenähnliche Sockel, um sie leicht in bestehende Lampen einsetzen zu können.
  • Lichtqualität: LED-Lampen sind stufenlos dimmbar und ihr Licht ist sofort verfügbar, ohne dass es flackert. Die ersten Modelle hatten tatsächlich Probleme mit der Farbwiedergabe, das wurde inzwischen aber behoben. So erreichen moderne LEDs inzwischen einen Farbwiedergabeindex (Ra) von 90, welcher jenem der Glühlampe (100 Ra) sehr Nahe kommt. Weiterhin sind LEDs in der Lage, den Verbrauchern eine dynamische Lichtsteuerung zu ermöglichen.
  • Umweltfreundlichkeit: Im Gegensatz zu anderen Leuchtmitteln sind LEDs schadstofffrei. In ihnen ist somit kein Quecksilber zu finden, so wie es bei Energiesparlampen der Fall ist. LED-Leuchtmittel haben einen insgesamt sehr umweltfreundlichen Lebenszyklus, der sich in den kommenden Jahren mit der Verbreitung dieses Produkts verbessern wird.

Nichts ist perfekt: Die Nachteile von LEDs

Kein ein Produkt ist perfekt, auch nicht die LED-Lampe. Es handelt sich um ein Leuchtmittel in einem frühen Stadium, welches aktuell folgende Nachteile mit sich bringt:

  • Einkaufspreis: Dieser Nachteil besteht auch heute noch und ist ein großes Manko für viele Menschen, die sich mit dem Thema nicht genauer befassen. Tatsächlich besitzen LED-Leuchtmittel einen höheren Einkaufspreis als andere Produkte. Dieser wird aber im Laufe der Jahre durch die niedrigen Energiekosten amortisiert. Mit der zunehmenden Verbreitung von LEDs wird der Preis in den kommenden Jahren sinken.
  • Qualität: Die unterschiede zwischen minderwertigen und hochwertigen LEDs ist zum Teil sehr groß. Die günstigen Varianten haben eine kürzere Lebensdauer und häufig Probleme mit dem Farbwiedergabewert. Diesen Nachteil kann man ausschließen, wenn man von Anfang an hochwertige LEDs wie die aus unserem Onlineshop kauft.
  • Kühlung: Die aktuellen LED-Modelle benötigen eine Vergleichsweise starke Kühlung, welche von speziellen Kühlkörpern gewährleisten wird. Wird die Kühlung vernachlässigt, kann die Lichtstärke der LEDs nachlassen.
  • Lichtstreuung: Dies ist nicht zwingend ein Nachteil, jedoch eine wichtige Anmerkung. LEDs streuen nicht wie Glühbirnen rundherum, sondern nur bis etwa 140 Grad. Ihre Lichtstreuung ist somit präziser und fokussierter. Dies muss bei der Belichtung der eigenen vier Wände berücksichtigt werden.

Fazit

Wie bis hier hin ersichtlich sein sollte, besitzen LEDs mehr Vorteile als Nachteile. Ein Großteil der Nachteile wird mit dem Fortschritt der Technik in den kommenden Jahren ausgemerzt sein. Wer sich heute für LEDs interessiert und bereits jetzt auf den Zug aufspringen möchte, der ist beraten, von Anfang an in hochwertige Leuchtmittel zu investieren. Sie halten länger und rechtfertigen die etwas höheren Investitionskosten. Artikelbild: © ludinko / Shutterstock

Tags: Akkus
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