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Lebenszeit von Akkus verlängern: Richtiges aufladen und lagern

Bei den meisten Geräten sind die größten Stromfresser Bildschirm, Chipsatz und Internet-Module (WLAN, UMTS). Wer diese Funktionen einschränken kann, spart bereits Energie und entlastet den Akku. Für alte Geräte, deren Stromspeicher nur noch wenige Minuten durchhalten, gibt es keine „Wiederbelebungsmaßnahme“ - hier hilft nur noch der Kauf eines neuen Energiespeichers. In allen anderen Fällen lassen sich die Akku-Lebenszeiten mit einigen Tricks verlängern.

5 Märchen & Irrtümer

  1. Die Batterie sollte im Idealfall möglichst leer laufen und dann wieder komplett aufgeladen werden.
  2. Jede Aufladung ist ein Aufladezyklus des Ladegeräts.
  3. Wenn das Netzteil angeschlossen ist, sollte man die Batterie herausnehmen, um sie zu schonen.
  4. Mit ein wenig Pflege lässt sich die Lebensdauer der Batterie verdoppeln.
  5. Bei der ersten Aufladung sollte die Batterie mindestens zehn Stunden aufgeladen werden.

Neben diesen Märchen und Irrtümern gibt es auch Dinge, die aus technischer Sicht sinnvoll sind und die Lebensdauer des Akkus verlängern können:

  • Den Akku zwischen 40 und 80 Prozent Ladezustand halten: So wird gewährleistet, dass der „Saft“ immer fließt und die Batterie „fit bleibt“.
  • Die ideale Betriebstemperatur von Notebook-Batterien liegt zwischen 10 und 35 Grad Celsius, für ein iPad zum Beispiel sind auch Temperaturen bis 0 Grad Celsius kein Problem.
  • Bei Nichtverwendung über einen Zeitraum von sechs Monaten die Batterie auf 50 Prozent laden: Bei vollständiger Entladung könnte der Zustand der Batterie so weit absinken, dass eine Ladung nicht mehr möglich ist. Gleichzeitig kann eine voll aufgeladene Batterie, die lange Zeit nicht genutzt wird, ihre Gesamtkapazität reduzieren.
  • Die Ladeelektronik alle 30 Zyklen kalibrieren: Dieser Schritt ist zum Beispiel bei MacBooks mit eingebauter Batterie nicht notwendig.

Hintergrundinformationen zur Technik

Notebook-Hersteller nutzen vor vielen Jahren Lithium-Ionen-Batterien. Heute kommen allerdings Lithium-Polymer-Akkus zum Einsatz. Erstere nutzen genormte Zellen, die normalen Batterien in einer gewissen Weise ähneln. Lithium-Polymer-Akkus passen sich der Gehäusebauform an, die Energiespeicher können somit nahezu jede Form annehmen. Das spart einerseits Platz, andererseits erhöht sich auch die Kapazität. Die neuen Akkus haben den Nachteil, dass Benutzer sie nicht ohne Hilfe austauschen können.

  1. Alterung: Jeder Energiespeicher altert ab dem Moment, an dem er das Herstellungsband verlässt, unabhängig davon, ob es benutzt wird oder nicht. Lithium-Polymer-Akkus haben eine begrenzte Lebensdauer von mehreren tausend Zyklen, danach sind sie nicht mehr nutzbar. Der Alterungsmechanismus einer Lithium-Ionen-Batterie ist grundlegend verschieden, hier gibt es keine begrenzte Lebensdauer. Die Batterie verliert dagegen im Laufe der Zeit an Kraft, bis sie schließlich keine Energie mehr speichern kann.
  2. Temperatur: Kein Stromspeicher mag Temperatur, gerade dann nicht, wenn er aufgeladen wird. Der Wohlfühlbereich liegt je nach Gerät bei 10 bis 35 Grad Celsius. Leider werden die meisten Geräten heutzutage an vielen Stellen sehr warm, gerade im Dauereinsatz sind Temperaturen über 35 Grad keine Seltenheit. Deshalb ist es ratsam, Notebooks, Tablets und Smartphones möglichst in kühlen, klimatisierten Räumen zu nutzen.
  3. Ladezyklen und Kalibrierung: Lithium-Polymer-Akkus sind bereits kalibriert, Anwender können diese also direkt nutzen. Grundsätzlich ist es ratsam, den Akku täglich zu nutzen, auch wenn nur für wenige Stunden. Der Grund: So können sich die Elektronen bewegen, der „Saft“ fließt und der Akku verliert nicht an Speicherkapazität. Bei älteren Notebooks mit Lithium-Ionen-Akku dagegen ist es sinnvoll, eine regelmäßige Kalibrierung durchzuführen und den Energiespeicher einmal monatlich komplett zu entladen.

Nutzerverhalten: In 5 Schritten den Akku entlasten

Besitzer von Notebooks können ihren Akku entlasten, indem sie folgende Tipps befolgen:

  1. Unnötige Datenträger/Geräte entfernen: USB-Sticks, Speicherkarten, externe Laufwerke, DVDs und CDs, Mäuse und andere Dinge, die man nicht benötigt, sollten entfernt werden, da sie Strom ziehen oder das Notebook anderweitig belasten. Wer zudem kein WLAN und/oder Bluetooth benötigt, sollte die Funktionen ebenfalls abschalten. Bei Smartphones ist es ratsam, das mobile Internet abzuschalten, wenn es nicht benötigt wird, da es die Akkulaufzeit spürbar verringert.
  2. Energieverbrauch anpassen: In dunklen Räumen benötigt niemand eine maximale Bildschirmhelligkeit oder Tastaturbeleuchtung, schrauben Sie diese so weit runter, dass die Arbeit nicht schwierig wird. Moderne Notebooks besitzen Lichtsensoren, die das Anpassen der Beleuchtung automatisch übernehmen. Auch bei Smartphones und Tablets gilt: Displaybeleuchtung wenn möglich herunterschrauben.
  3. Energiesparpläne aktivieren und anpassen: Jedes moderne Betriebssystem besitzt moderne Energiesparpläne. Für den Akku-Betrieb muss ein separater Energiesparplan angelegt werden, der zum Beispiel das Display nach zwei Minuten Nichtgebrauch automatisch ausschaltet oder das Gerät in den Stand-by-Modus versetzt.
  4. Hybrid-Grafik nutzen: Viele Notebooks besitzen neben einer dedizierten Grafikkarte eine integrierte GPU. Diese ist zwar leistungsschwächer, strapaziert den Akku aber auch weniger. Schalten Sie auf die integrierte Grafik um, wenn Sie keine grafikintensiven Programme nutzen.
  5. CPU schonen: Viele Programme, die im Hintergrund laufen, nutzen die Power des Prozessors. Unnötige Programme sollte man immer ausschalten, das gilt sowohl für Notebooks als auch für Smartphones und Tablets.

Unnötige Datenträger/Geräte entfernen: © Katharina Bregulla / pixelio.de

Tags: Akkus
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