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Akkus richtig pflegen

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem das geliebte iPhone, das Notebook oder der MP3-Player schlapp macht. Während man den Akku zu Beginn noch innerhalb von einer oder zwei Stunden aufgeladen hatte und er anschließend mindestens für die gleiche Zeit genutzt werden konnte, sinkt die Akkuleistung im Laufe der Zeit auf möglicherweise gerade einmal noch wenige Minuten. Oftmals geben die Hersteller für ihre Akkus eine Lebensdauer von rund 1.000 Ladezyklen an, dennoch gibt es im Regelfall lediglich ein halbes Jahr Garantie auf den Akku. Die mobilen Endgeräte verfügen über verschiedene Akkutypen, von denen der Nickel-Metallhydrid-Akku und der Lithium-Ionen-Akku wohl die bekanntesten Vertreter sind, wobei Letztere inzwischen immer mehr durch Lithium-Polymer-Akkus ersetzt werden. Die verschiedenen Akku-Varianten unterscheiden sich allerdings sowohl in ihrer Leistung als auch in der Kapazität und der Lebensdauer. Zudem muss jeder Akkutyp auf seine eigene Weise gepflegt werden. Um zu wissen, wie ein Akku gepflegt werden muss, sollte man natürlich wissen, um welchen Akkutyp es sich handelt. Dies ist in der Regel auf jedem Akku mittels eines Aufklebers, eines Aufdrucks oder einer Gravur angegeben.

Nickel-Cadmium-Akku (NiCd)

Vor allem in älteren Geräten wurde häufig ein Nickel-Cadmium-Akku verbaut, die leider ein großes Manko haben: den Memory-Effekt. Dieser tritt vor allem dann auf, wenn ein solcher Akku nur teilentladen und sofort wieder aufgeladen wird, wodurch es im Inneren des Akkus zu einer Kristallisation des Cadmium-Anteils kommt und der Akku nach und nach an Leistung verliert. Allerdings kann man das „Sterben“ des Akkus um einige Zeit verzögern, indem man diesen stets vollständig entlädt, bevor man ihn wieder vollständig auflädt. Wird der Nickel-Cadmium-Akku so gepflegt, kann er mitunter mehrere Jahre halten.

Nickel-Metallhydrid-Akku (NiMH)

Ein Nickel-Metallhydrid-Akku ist der Nachfolger der Nickel-Cadmium-Akkus und liefert etwa die doppelte Leistung bei gleicher Spannung. Zudem kommt es bei einem Nickel-Metallhydrid-Akku zu keinen Memory-Effekt, doch ist er dennoch sehr anfällig, da er einen hohen Wasseranteil besitzt. Dadurch kommt es vor allem bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zu einem massiven Leistungsabfall. Grund dafür ist das Gefrieren des Wassers, wodurch Wasserstoff und Sauerstoff nicht mehr chemisch reagieren können. Ein NiMH-Akku kann leider fast nicht gepflegt werden. Einzig ein vorsichtiger Lade- und Entladevorgang kann die Lebensdauer verlängern. Dabei sollte der Akku allerdings niemals vollständig be- oder entladen werden.

Lithium-basierte Akkus

In den meisten heutigen Elektrogeräten befinden sich inzwischen Lithium-Ionen- (LiIon) oder Lithium-Polymer-Akkus (LiPo). Diese weisen keinen Memory-Effekt mehr auf und zeigen eine enorme Widerstandsfähigkeit gegen Ladefehler oder Temperaturschwankungen. Auch weisen sie eine deutlich höhere Lebensdauer auf, da sie chemisch stabiler sind und dies sogar trotz ihrer überaus geringen Bauweise. Allerdings vertragen die Lithium-Akkus tiefe Temperaturen unter -25 Grad Celsius gar nicht, ebenso eine Tiefentladung sowie eine Überladung. Bei der Pflege eines Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus gelten im Grunde die gleichen Regeln wie auch für einen Nickel-Metallhydrid-Akku. Denn auch diese sollten nicht tief- oder überladen werden. Eine Tiefentladung wird schnell herbeigeführt, indem der Akku über mehrere Monate ungenutzt bleibt. Deshalb sollten auch ungenutzte Lithium-basierte Akkus immer wieder in teilweise geladen sein.

Die Akku-Pflege und dabei entstehende Probleme

Grundlegend gibt es bei allen Akku-Typen gewisse Probleme, denn oftmals verfügen die Geräte über ein nicht ausreichend funktionierendes Powermanagement. Deshalb werden etwa Nickel-Cadmium-Akkus nur teilweise ent- und aufgeladen, Nickel-Metallhydrid- und Lithium-basierte Akkus hingegen entweder tiefentladen oder überladen. Allerdings gehen viele User auch nicht gerade pfleglich mit den Akkus um, indem sie einen Akku lieber zu lange als zu kurz laden. Bei einem Notebook kommt noch ein weiteres Problem hinzu, da deren Akkus aufgrund ihrer Bauweise von ganz allein an Kapazität verlieren, da sie selbst bei einem Betrieb am Netzstrom stetig Strom abgeben und wieder aufgeladen werden. Schlussendlich gehen dadurch kostbare Ladezyklen verloren. Wird ein Notebook häufig stationär genutzt, empfiehlt es sich, den Akku während dieser Zeit aus dem Gerät zu entnehmen und nur hin und wieder zum Laden einzulegen, um ein Tiefentladen zu vermeiden. Artikelbild: © Simone Hainz / pixelio.de

Tags: Akkus
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